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Pfarrkirche St. Laurentius; Künzing

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DIE PFARRKIRCHE ST. LAURENTIUS IN KÜNZING

Künzing gehört zu den ältesten Siedlungen Bayerns. Die archäologischen Funde reichen bis ins sechste Jahrtausend vor Christus. Der Ortsname „Quintanis“ geht wohl auf einen „Quintius“ als Namensgeber zurück. Um 460 - 482 weilte St. Severin, der Apostel Noricums, bei der Künzinger Christengemeinde, welcher der Priester Silvinus vorstand. Künzing gehört also zu jenen Christengemeinden Bayerns, deren Anfänge schon in der Spätantike schriftlich bezeugt sind. Um 476 floh die römische Bevölkerung vor den heranrückenden Germanen nach Batavis (dem heutigen Passau-Innstadt). Aus der „Vita Severini“ wissen wir auch, dass die damalige Künzinger Kirche aus Holz gebaut war. König Heinrich II. bestätigte 1004/05 dem Kloster den Besitz der „villa (= Dorf) Cuncina“. 1148 stellte Papst Eugen III. dem Kloster Niederalteich einen Schutzbrief aus, in dem die Künzinger Kirche erwähnt wird.
Bis zur allgemeinen Klosteraufhebung in der Säkularisation 1803 wurde die Pfarrei Künzing vom Kloster Niederalteich verwaltet.

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